Wohnmobil-Tipps für entspannte Reisen
Was sollte vor der Abfahrt geprüft werden? Wie viel Zuladung bleibt tatsächlich? Was gehört für den Notfall ins Fahrzeug? Und wie bereiten Sie Ihr Reisemobil auf längere Standzeiten oder den Winter vor?
Hier finden Sie praktische Wohnmobil-Tipps, Checklisten und Hintergrundwissen für Vorbereitung, Technik und Reisealltag.
Damit unterwegs möglichst mehr Zeit fürs Reisen bleibt und weniger für Dinge, an die man vorher hätte denken können.
Wobei können wir helfen?
Reisevorbereitung
Fahrzeug prüfen, Dokumente einpacken, Route vorbereiten und nichts Wichtiges vergessen.
Gewicht & Zuladung
Gesamtgewicht, Gepäck, Fahrräder und Nachrüstungen realistisch einschätzen.
Technik & Fahrzeug
Bordtechnik besser verstehen und typische technische Themen frühzeitig einordnen.
Sicherheit unterwegs
Notfallausrüstung, Fahrzeugcheck und sinnvolle Vorbereitungen für den Fall der Fälle.
Saison & Winter
Reisemobil auf Saisonstart, längere Standzeiten und kalte Temperaturen vorbereiten.
Pack- & Checklisten
Praktische Listen für Fahrzeug, Reise und Gepäck nutzen.
Entspannt vorbereitet in den Urlaub starten
„Haben wir wirklich an alles gedacht?“ Kurz vor der Abfahrt taucht diese Frage fast immer auf.
Eine gute Vorbereitung muss trotzdem nicht kompliziert sein. Am einfachsten ist es, Fahrzeug, Dokumente, Gepäck und persönliche Reiseplanung getrennt voneinander durchzugehen.
Fahrzeug
Prüfen Sie vor längeren Reisen die Bereiche, die für einen zuverlässigen Betrieb besonders relevant sind.
Dazu können gehören:
- Reifen und Reifendruck
- Beleuchtung
- Flüssigkeitsstände
- Batterie und Stromversorgung
- Wasseranlage
- Gasversorgung
- Fenster, Türen und Klappen
- Markise und Anbauteile
- Fahrrad- oder Motorradträger
Bei technischen Auffälligkeiten ist es sinnvoll, diese vor Reisebeginn prüfen zu lassen und nicht darauf zu hoffen, dass sie unterwegs verschwinden.
Dokumente
Je nach Reiseziel und Fahrzeug sollten wichtige Fahrzeug-, Versicherungs- und Reisedokumente griffbereit sein.
Prüfen Sie insbesondere vor Auslandsreisen rechtzeitig, welche Dokumente und Nachweise für Ihre Route erforderlich sind.
Reiseplanung
Stell- und Campingplätze, Fahrtstrecken, Mautsysteme und regionale Regelungen können sich unterscheiden.
Gerade bei längeren Fahrzeugen oder höheren Gesamtgewichten lohnt sich deshalb ein Blick auf die geplante Route, bevor es losgeht.
Wissen, wie viel wirklich noch mit darf
Die Zuladung eines Reisemobils ist schnell ausgeschöpft. Personen, Gepäck, Wasser, Fahrräder, Campingmöbel und nachgerüstete Technik zählen gemeinsam zum tatsächlichen Fahrzeuggewicht.
Wer seine Wohnmobil-Zuladung berechnen möchte, sollte deshalb nicht nur auf einen Wert im Datenblatt schauen.
Entscheidend ist die Differenz zwischen der zulässigen Gesamtmasse und dem tatsächlichen Gewicht des reisefertigen Fahrzeugs.
Dabei müssen unter anderem berücksichtigt werden:
Wenn die vorhandene Gewichtsreserve nicht ausreicht
Zusätzliche Ausstattung und umfangreiches Reisegepäck können dazu führen, dass die vorhandene Zuladung dauerhaft knapp wird.
Dann kann eine Auflastung des Wohnmobils eine mögliche Lösung sein.
Ob und in welchem Umfang ein Fahrzeug aufgelastet werden kann, hängt unter anderem von Chassis, Achslasten, Fahrwerk, Reifen und Felgen ab.
Eine Auflastung sollte deshalb immer fahrzeugbezogen betrachtet werden. Sie kann außerdem Auswirkungen auf Führerscheinanforderungen, Verkehrsregeln oder Reisekosten haben.
Für den Notfall vorbereitet sein
Notfälle lassen sich nicht planen. Die Vorbereitung darauf schon.
Vor jeder größeren Reise lohnt sich deshalb ein kurzer Blick auf die Sicherheitsausrüstung im Fahrzeug.
Dazu gehören insbesondere:
Persönlich zusammenstellen statt pauschal packen
Eine Reiseapotheke sollte zu Reisenden, Reiseziel und persönlichem Bedarf passen.
Besonders wichtig sind Medikamente, die regelmäßig benötigt werden. Darüber hinaus können beispielsweise Mittel zur Wundversorgung, Sonnen- und Insektenschutz sowie weitere individuell benötigte Produkte sinnvoll sein.
Welche Arzneimittel für Sie oder mitreisende Kinder geeignet sind, sollten Sie mit Arzt oder Apotheke abstimmen.
Vor längeren Auslandsreisen lohnt sich außerdem ein Blick darauf, wie die medizinische Versorgung am Reiseziel organisiert ist.
Kleine Kontrolle, bevor aus einer Auffälligkeit ein Problem wird
Viele technische Probleme kündigen sich an.
Ungewöhnliche Geräusche, Fehlermeldungen, nachlassender Wasserdruck oder Veränderungen an der Stromversorgung sollten deshalb nicht dauerhaft ignoriert werden.
Je früher eine Auffälligkeit geprüft wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ausgerechnet während der Reise zum Problem wird.
Wasser-versorgung
Funktionieren Wasserpumpe, Leitungen und Armaturen zuverlässig?
Stromver-sorgung
Sind Batterie, Ladegeräte und gegebenenfalls Solaranlage funktionstüchtig?
Gas-versorgung
Arbeiten die vorhandenen Verbraucher störungsfrei und ist die vorgeschriebene Prüfung aktuell?
Reifen
Stimmen Zustand, Alter und Luftdruck für Fahrzeug und Beladung?
Gut vorbereitet durch die kalte Jahreszeit
Wer sein Wohnmobil über den Winter abstellt, sollte Fahrzeug und Bordtechnik vorher entsprechend vorbereiten.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei vor allem Wassersystem, Batterien, Innenraum und Fahrzeugtechnik.
Typische Punkte sind:
Vor der ersten Reise einmal alles durchgehen
Nach einer längeren Standzeit lohnt es sich, das Reisemobil nicht direkt zu beladen und loszufahren.
Ein Saisoncheck kann unter anderem folgende Bereiche umfassen:
Nichts vergessen. Einfach abhaken.
Eine gute Checkliste nimmt vor der Reise erstaunlich viel Stress aus der Vorbereitung.
Deshalb haben wir praktische Check- und Packlisten zusammengestellt, die Sie vor Ihrer nächsten Tour Schritt für Schritt durchgehen können.
Manche Tipps lassen sich besser zeigen als erklären
Fahrzeugtechnik, Umbauten und praktische Lösungen werden verständlicher, wenn man sie direkt am Reisemobil sieht.
Im WoMo Scout finden Sie passende Videos des YouTube-Kanals Wohnmobile Deutschland rund um Fahrzeuge, Technik und Praxis.
Häufige Fragen zu Carthago Wohnmobilen
Was sollte ich vor einer längeren Wohnmobilreise kontrollieren?
Prüfen Sie insbesondere Reifen, Beleuchtung, Flüssigkeitsstände, Strom- und Wasserversorgung sowie wichtige Sicherheitsausrüstung. Bei technischen Auffälligkeiten sollte ausreichend Zeit für eine Prüfung vor der Abreise eingeplant werden.
Wie berechne ich die Zuladung meines Wohnmobils?
Entscheidend ist die Differenz zwischen der zulässigen Gesamtmasse und dem tatsächlichen Gewicht des reisefertigen Fahrzeugs. Personen, Gepäck, Wasser, Zubehör und Nachrüstungen müssen dabei berücksichtigt werden.
Wann lohnt sich eine Auflastung beim Wohnmobil?
Eine Auflastung kann interessant sein, wenn die vorhandene Zuladungsreserve dauerhaft nicht ausreicht. Ob sie technisch möglich und für Ihre Nutzung sinnvoll ist, muss anhand des konkreten Fahrzeugs geprüft werden.
Wie mache ich mein Wohnmobil winterfest?
Besonders wichtig sind Wassersystem, Batterien, Innenraum und Fahrzeugtechnik. Welche Maßnahmen notwendig sind, hängt auch davon ab, ob das Fahrzeug im Winter weiter genutzt oder vollständig abgestellt wird.
Was gehört zur Reisevorbereitung mit dem Wohnmobil?
Eine unverbindliche Art, den Urlaub in einem Reisemobil zu genießen, bietet Ihnen die Möglichkeit der Anmietung eines solchen Campingfahrzeuges. Ob Städtereisen, Touren in die Berge oder ans Meer oder die Erkundung eines ganzen Landstriches – mit einem Wohnmobil sind Sie flexibel, unabhängig und frei in der aktiven Gestaltung Ihrer Freizeit. Insbesondere Einsteiger, die mit einem Fahrzeugkauf liebäugeln, können so erproben, welche Ausstattungsmerkmale oder Grundrissvariante ihr zukünftiges mobiles Heim aufweisen sollte.Hier einige Tipps, die Sie bei der Anmietung eines Fahrzeuges beachten sollten:Welches Wohnmobil darf ich fahren?Mit der Führerscheinklasse 3 (vor 1999) dürfen Sie nahezu jedes Wohnmobil fahren. Inhabern eines Führerscheins der Klasse B (nach 1999) ist hingegen nur die Steuerung eines Mobils mit einer Gesamtmasse von 3,5 t gestattet. Trotz dieser Einschränkung bieten wir Ihnen jedoch eine Vielzahl komfortabler, hochwertiger Fahrzeuge für ungetrübte Urlaubsfreuden. Für junge Leute ist zu beachten, dass das Mindestalter für eine Anmietung 21 Jahre beträgt und ein passender Führerschein seit einem Jahr vorhanden ist.
Welchen Grundriss wähle ich?
Für die optimale Größe des gemieteten Reisemobils sollten Sie die Anzahl der zur Verfügung stehenden Schlafplätze beachten. Hierzu vermitteln die Grundrisse in der Tag- und Nachtansicht einen guten Eindruck. Für eine komfortable Bewegungsfreiheit ist es generell empfehlenswert, sich für eine größere Kategorie zu entscheiden. Über die Fahrzeuglänge entscheidet vor allem auch die Anordnung der Betten: Doppel- und Einzelbetten in Längsrichtung bieten eine hohe Wohnqualität und viel Raum, schlagen aber mit einem Mehr an Zentimetern zu Buche. Alle Betten in Querrichtung oder Hubbetten sparen demgegenüber Platz und reduzieren die Fahrzeuglänge entsprechend. Alkovenfahrzeuge versprechen häufig die größte Anzahl an Betten und sind vor allem für Familien mit Kindern eine Option. Wer eine Schiffsüberfahrt plant, tut gut daran, sich im Vorfeld über die Kosten zu informieren, denn hier zählt in der Regel jeder Meter Fahrzeuglänge.
Welche Kosten muss ich einplanen?
Generell gilt: Wer sich rechtzeitig um die Anmietung eines Reisemobils kümmert, hat nicht nur die bestmögliche Auswahl, sondern kann sich gegebenenfalls auch attraktive Frühbucherrabatte sichern. Außerhalb der Ferientermine finden Sie zudem günstigere Mietpreise, womit zusätzlich gespart werden kann. Neben der Mietpreisberechnung pro Nacht fällt eine Servicepauschale für die Bereitstellung des Fahrzeuges an, die die technische Einweisung, die Ausstattung mit einer Gasflasche und Toilettenflüssigkeiten sowie die Fahrzeugaußenreinigung nach Rückgabe beinhaltet. Eine Vollkaskoversicherung ist im Mietpreis enthalten, deren Selbstbeteiligung der Höhe einer zu hinterlegenden Kaution entspricht, die im Schadensfall verrechnet wird. Über den Abschluss einer Zusatzversicherung können diese Kosten aber zusätzlich begrenzt werden. Übergaben und Rücknahmen an Samstagen werden mit einem Servicezuschlag berechnet.
Als erste eintreffende Person am Unfallort sind Sie zur Ersten Hilfe verpflichtet. Bewahren Sie Ruhe und sichern Sie, unter Beachtung der eigenen Sicherheit (ggf. mit Warnweste), die Unfallstelle mit einem Warndreieck, so dass der nachfolgende Verkehr früh genug auf die Gefahr aufmerksam gemacht wird. Helfen Sie ggf. verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich. Dann senden Sie einen Notruf an die Polizei, wo folgende Angaben (s. Auflistung links) nicht fehlen dürfen.
Notfallausrüstung fürs Reisemobil
„Sicher ist sicher“ Aus diesem Grunde ist es sehr wichtig, dass die erste Hilfe Ausrüstung vor Reiseantritt überprüft und ggf. ergänzt und ausgetauscht wird. Hiermit möchten wir Ihnen ein paar wichtige Hinweise zum Verhalten bei Unfällen, zur Notfallausrüstung und für die Reiseapotheke (inkl. Checkliste) mit auf die Reise geben. Vor jeder Reise sollten Sie die Notfallausrüstung in Ihrem Reisemobil überprüfen und testen. Hierzu gehören neben dem Warndreieck, eine Warnweste (in vielen Ländern Pflicht), ein vollständiger, der DIN-Norm entsprechender Verbandskasten sowie eine individuelle Reiseapotheke. Verstauen Sie diese Erste-Hilfe-Ausrüstung so, dass sie jederzeit griffbereit ist.
Richtig handeln bei einem Verkehrsunfall
Als erste eintreffende Person am Unfallort sind Sie zur Ersten Hilfe verpflichtet. Bewahren Sie Ruhe und sichern Sie, unter Beachtung der eigenen Sicherheit (ggf. mit Warnweste), die Unfallstelle mit einem Warndreieck, so dass der nachfolgende Verkehr früh genug auf die Gefahr aufmerksam gemacht wird. Helfen Sie ggf. verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich. Dann senden Sie einen Notruf an die Polizei, wo folgende Angaben (s. Auflistung links) nicht fehlen dürfen.
- Unfall-Ort?
- Beschreibung
- Unfallverlauf?
- Gab es Beteiligte oder Verletzte?
- Form / Art der Verletzung?
- Gibt es noch offene Fragen, wird auf Rückmeldungen gewartet?
Zu empfehlen ist auch eine regelmäßige Auffrischung der „Erste Hilfe“ Kenntnisse in Form eines „Erste Hilfe“ Lehrganges, denn was hilft die beste Ausrüstung, wenn die Handhabung und das Verhalten im Falle eines Unfalles nicht geübt sind. Verbände wie das DRK, DLRG oder Johanniter bieten regelmäßig sowohl den Kurs für lebensrettende Sofortmaßnahmen als auch kleine Auffrischungskurse an. Informieren Sie sich, damit Sie im Notfall sich und anderen helfen können.
Warndreieck: Das sollten Sie wissen
Bevor man im Notfall beim Aufbau an den Tücken der Technik verzweifelt, ist es zu empfehlen, sich in aller Ruhe mit dem Warndreieck zu beschäftigen und den Aufbau zu Hause stressfrei zu versuchen.
Warnwesten: Sicher und griffbereit
Bei Fahrten ins Ausland ist je nach Land auch eine Warnweste in grün oder orange mitzuführen. Informieren Sie sich vor Reiseantritt über die jeweiligen Vorschriften.
Verbandskasten: Für den Ernstfall vorbereitet
Bei Caravanern und Reisemobilisten ist der Verbandskasten vielleicht sogar Teil der Hausapotheke. Wichtig ist, dass die Verbandsmaterialien nicht zu alt sind. Sterile Verbände sind mit einem Datum versehen. Zu altes Pflaster klebt nicht mehr, alte Einmalhandschuhe werden porös. Zu Ihrem eigenen Schutz sollten Sie, nicht nur weil Sie vom Gesetzgeber dazu verpflichtet sind, unbrauchbare Produkte ersetzen. Erste-Hilfe-Material für KFZ-Verbandskästen nach DIN-Norm 13164.
- 1x Heftpflaster DIN 13019-A 5m * 2,5cm
- 8x Wundschnellverband DIN 13019-E 10cm * 6cm
- 1x Verbandspäckchen DIN 13051-G 10cm * 12cm
- 3x Verbandspäckchen DIN 13151-M 8cm * 10cm
- 1x Verbandstuch DIN 13152-A 60cm * 80cm
- 2x Verbandstuch DIN 13152-BR (für Brandwunden)
- 6x Kompresse 100mm * 100mm
- 2x Fixierbinde DIN 61634-FB 6 oder Mullbinde DIN 61631-MB-6 CV/CO
- 3x Fixierbinde DIN 61634-FB 8 oder Mullbinde DIN 61631-MB-8 CV/CO
- 2x Dreieckstuch DIN 13168-D
- 1x Rettungsdecke Mindestmaße 2100mm x 1600mm, Mindestfoliendicke 12 µm 1x Schere DIN 58279 A 145
- >4x Einmalhandschuhe nach DIN EN 455-1 und DIN EN 455-2
- 1x Erste-Hilfe-Broschüre
- 1x Inhaltsverzeichnis
Die Reiseapotheke: Was unterwegs nicht fehlen sollte
Was gehört alles in eine Reisemobil- und Caravan-Apotheke? Nicht nur schwerwiegende Erkrankungen, sondern auch leichtere Verstimmungen, wie Kopfschmerzen können Ihnen den Urlaub vermiesen.
- Am Wichtigsten sind Ihre persönlichen Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen. Diese sollten in ausreichender Menge mit in den Urlaub genommen werden.
- Ein Schmerz- und Fiebermittel darf in der Reiseapotheke nicht fehlen. Meist ist Fieber eine natürliche Reaktion des Organismus auf eine Infektion mit Viren, Bakterien oder anderen Krankheitserregern. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten, welches Präparat hier für Ihren Bedarf das richtige ist. Der Wirkstoff Paracetamol ist für Alle, Erwachsene u. Kinder, empfehlenswert.
- Durchfall und Erbrechen helfen normalerweise dabei, Keime oder Giftstoffe, die mit der Nahrung oder Wasser aufgenommen wurden, schnell wieder loszuwerden. Mittel gegen Durchfall sowie eine Elektrolytlösung sind also ebenso wichtig. Hier sind z.B. Kohletabletten zu empfehlen. Diese binden Schadstoffe und Bakterien und machen diese unschädlich. Bei Durchfall werden 3-4mal täglich 2-4 Tabletten eingenommen. Da es bei Durchfall zu einem erheblichen Flüssigkeits- und damit Salzverlust im Körper kommt, empfiehlt sich die Einnahme eines Elektrolytpulvers mit reichlich Flüssigkeit. Unser Tipp: Iberogast (pflanzlich und sehr gut wirksam).
- Stiche von Insekten oder Spinnentieren können nicht nur momentan quälend sein, sondern auch zu ernsthaften Erkrankungen führen. Eine gut ausgestattete Reiseapotheke enthält auch Produkte gegen Insekten. Lästigen und juckenden Mückenstichen kann also vorgesorgt werden. Viele Produkte enthalten pflegende Teile der Aloe Vera und sind für empfindliche Haut geeignet. Und hat Sie doch ein stechendes Ungeheuer erwischt, hilft ein kühlendes Gel gegen Juckreiz und Insektenstiche. Hiermit lassen sich auch leichte Verbrennungen, Sonnenbrand und Frostbeulen behandeln.
- Ob Schnitt-, Stich- oder Schürfverletzung, das Prinzip der Behandlung ist gleich. Zunächst sollte die Wunde gereinigt und desinfiziert werden. Ein passender Verband schützt die Wunde und fördert die Heilung. Pflaster, Kompressen, Mullbinden, Tape u. Wunddesinfektionsmittel finden sich sicher auch im Verbandskasten Ihres Reisemobils oder Caravans.
- Genauso wichtig wie das Verbandszeug sind eine Schere, eine Pinzette, eine Zeckenzange und ein digitales Fieberthermometer. Als Nachbehandlung empfiehlt sich eine Wundsalbe. Sie verhindert ein Austrocknen der Wunde und das Eindringen von Keimen.
- Gerade im Urlaub wird sportliche Aktivität wieder groß geschrieben. Unumstritten werden dadurch körperliches und seelisches Wohlbefinden gefördert. Deshalb sollte auch ein schmerzlinderndes, kühlendes und entzündungshemmendes Sportgel bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen im Reisegepäck seinen festen Platz haben. Unser Tipp ist Arnica D6. Die homöopathischen Globuli beugen bei sportlichen Urlauben Muskelkater vor und lindern Beschwerden und Blutergüsse bei Prellungen oder Verstauchungen.
- Die Auswirkungen von Sonnenstrahlen auf Hautalterung und Krebsrisiko sind allgemein bekannt. Deshalb sollten gerade lichtempfindliche Menschen sich besonders vor den hautschädigenden UV-Strahlen schützen. Im Reisegepäck darf neben dem Sonnenhut ein ausreichender Sonnenschutz in Form einer Creme oder eines Sprays mit UV-Filtern nicht fehlen. Folgen Sie auch hier dem Rat eines Fachmanns für Ihren individuellen Schutz.
Praktische Extras für Reisemobilisten und Caravaner
Nehmen Sie ein paar steril verpackte Einmalspritzen und Einmalkanülen mit.
- Sie lassen sich erfolgreich zweckentfremden, beispielsweise um mit der Kanüle einen Dorn zu entfernen oder eine Blase zu öffnen.
- Eine Spritze eignet sich gut zum Dosieren und zur oralen Verabreichung von flüssigen Arzneimitteln, z.B. bei Kindern.
- Außerdem sind diese Produkte besonders hilfreich in Reiseländern mit schwacher medizinischer Versorgung.
Was tun bei Kreditkartenverlust?
| Karten-Gesellschaft | Vorwahl von | Rufnummer |
| American Express | Deutschland (0049) | 069 – 97 97 10 00 |
| Diners Club | Deutschland (0049) | 0180 – 23 45 45 4 |
| Diners Club | USA (001) | 0203 – 3 47 79 06 |
| EC-Karte | Deutschland (0049) | 01805 – 02 10 21 |
| Eurocard | Deutschland (0049) | 069 – 79 33 19 10 |
| Mastercard | Deutschland (0049) | 0800 – 8 19 10 40 |
| VISA | Deutschland (0049) | 0800 – 8 14 91 00 |
| VISA | USA (001) | 4 10 – 5 81 – 38 36 |
Entspannt reisen mit Kindern
„Wann sind wir endlich da?“- mit Kindern auf Urlaubsreise. Die großen Ferien stehen vor der Tür und haben für einige Bundesländer schon begonnen. Wenn Sie mit Ihrer Familie in Urlaub fahren möchten, wissen Sie als Eltern ganz besonders, dass Ihre Kinder unterhalten werden möchten, damit Ihnen die Fahrt nicht zu langweilig wird. Wir haben Ihnen wertvolle Tipps für Ihre Urlaubsfahrt zusammengestellt, angefangen mit interessanten Spielen bis hin zu Kinderhörbüchern für die Fahrt.
Spiele während der Fahrt:
Stadt-Land-Fluss: Jeder muss zu einem Buchstaben die passenden Begriffe finden, z.B. Regensburg, Russland, Rhein. Für jeden Begriff gibt es 10 Punkte. Sollte ein Mitspieler den gleichen Begriff haben, gibt es nur 5 Punkte. Das Spiel kann auch durch andere Kategorien, z.B. Beruf, Name oder Pflanze, erweitert werden.
Wer bin ich?: Jeder schreibt den Namen einer berühmten Person auf einen Zettel und pappt ihn einem anderen Mitspieler an die Stirn. Dieser muss jetzt durch Fragen erraten, wer er ist.
Winkewinke: Abwechselnd versucht man, Personen aus vorbeifahrenden Autos zum Winken zu animieren. Wer’s schafft, bekommt einen Punkt.
Kartenspiele: Sind immer ein beliebter Zeitvertreib. Mau-Mau, UNO oder das gute alte Quartett sind sowieso im Reisegepäck und sollten bei der Fahrt griffbereit sein.
Zwischenpausen. Damit sich Ihre Kinder nach langer Fahrt und langem Sitzen ausreichend bewegen, können Sie z.B. einen Gummitwist oder Springseil etc. mitnehmen. Empfehlenswert ist an Rastplätzen Station zu machen, wo auch ein Spielplatz vorhanden ist. Dort können sich die Kinder dann austoben und schlafen womöglich bei der Weiterfahrt ein.
Hörbuchtipps. Sind Ihre Kinder HarryPotter-Fans? Als Alternative zum Lesen des Buches können Sie während der Fahrt die Geschichte vom Zauberlehrling über CD abspielen. Ihre Kinder werden sicherlich sehr gespannt lauschen und sich beruhigt auf der Rückbank zurücklehnen. Der Autor Fredrik Vahle hat einige interessante CD’s speziell für Kinder herausgebracht, bei denen Kinder mitsingen oder auch spielen können. Hier nur zwei Vorschläge:
- „Die Rübe“: lustige und listige Lieder für Kinder von sieben bis siebzig
- „Der Spatz“: 13 Spiel- und Erzähllieder für Kinder
- … und viele mehr
Weitere Vorschläge:
- Peter und der Wolf / Karneval der Tiere: Die Geschichte von Sergej Prokofjew wird erzählt vom berühmten Schauspieler Sascha Hehn. Für den Text war Bernd Meinunger verantwortlich. Im zweiten Teil der CD geht es um den „Karneval der Tiere“.
- „Bibi Blocksberg – Das Musical“ von Marcell Gödde: Bibi ist mal wieder auf ihrem Besen unterwegs und muss einen kniffligen Auftrag erfüllen. Eine Geschichte für die ganze Familie.
- Märchen der Gebrüder Grimm: „Grimms schönste Märchen“ – auf dieser CD sind die 15 schönsten Märchen der Gebrüder Grimm von Frau Holle, Hänsel und Gretel über Schneewittchen und Rumpelstilzchen.
Fahrräder sicher mit auf Reisen nehmen
Tipps für den sicheren Fahrradtransport
Eine zusätzliche Sicherung der auf Fahrradträgern montierten Drahtesel sorgt dafür, dass die Ladung auch bei extremen Bedingungen oder bei möglichen Bedienungsfehlern nicht hin und her rutscht oder sogar herunterfällt.
Einige Hersteller von Trägersystemen informierten kürzlich über ein mögliches Herausrutschen aufgehängter Fahrräder aus den Halterungen eines Heckträgers. Die Fahrräder müssten mit einem zusätzlichen Sicherungsgurt am Träger gesichert werden.
Daher rät der ADAC für den Fahrradtransport:
Bei neuen Trägern die Träger- und Fahrradmontage in Ruhe üben. Montageanleitung, Sicherheits- oder Gefahrenhinweise des Trägerherstellers und die Fahrzeugbedienungsanleitung unbedingt genau beachten. Ist keine Höchstgeschwindigkeit vorgegeben, nicht schneller als 120 km/h fahren! Befestigung des Trägers und der Fahrräder regelmäßig prüfen. Für ausgefallene Formen des Fahrradrahmens können unter Umständen abgestimmte Befestigungen vorgesehen sein. Dies gilt besonders bei Rahmen mit sehr großem Rohrquerschnitt. Im Zweifel den Trägerhersteller hierzu befragen.
Alle Anbauteile am Fahrrad (z.B. Kindersitz, Gepäcktaschen), die sich lösen und herunterfallen können, unbedingt entfernen. Um das Hin- und Herrollen der Laufräder in den Basisschienen zu verhindern, Felgenriemen so anbringen, dass das Fahrrad in Längsrichtung gestreckt wird. Außerdem können Gummi- oder Klettbänder so um die Bremshebel gewickelt werden, dass ein Drehen der Räder verhindert wird. Ergänzend sollte nach vollständiger und korrekter Fahrradmontage ein zusätzlicher stabiler Spannriemen um die Fahrräder und Holme des Trägers angebracht werden. Dadurch kann auch unter extremen Bedingungen ein Herunterfallen verhindert werden.
Tipps rund um die Vermietung
Eine unverbindliche Art, den Urlaub in einem Reisemobil zu genießen, bietet Ihnen die Möglichkeit der Anmietung eines solchen Campingfahrzeuges. Ob Städtereisen, Touren in die Berge oder ans Meer oder die Erkundung eines ganzen Landstriches – mit einem Wohnmobil sind Sie flexibel, unabhängig und frei in der aktiven Gestaltung Ihrer Freizeit. Insbesondere Einsteiger, die mit einem Fahrzeugkauf liebäugeln, können so erproben, welche Ausstattungsmerkmale oder Grundrissvariante ihr zukünftiges mobiles Heim aufweisen sollte.Hier einige Tipps, die Sie bei der Anmietung eines Fahrzeuges beachten sollten:Welches Wohnmobil darf ich fahren?Mit der Führerscheinklasse 3 (vor 1999) dürfen Sie nahezu jedes Wohnmobil fahren. Inhabern eines Führerscheins der Klasse B (nach 1999) ist hingegen nur die Steuerung eines Mobils mit einer Gesamtmasse von 3,5 t gestattet. Trotz dieser Einschränkung bieten wir Ihnen jedoch eine Vielzahl komfortabler, hochwertiger Fahrzeuge für ungetrübte Urlaubsfreuden. Für junge Leute ist zu beachten, dass das Mindestalter für eine Anmietung 21 Jahre beträgt und ein passender Führerschein seit einem Jahr vorhanden ist.
Welchen Grundriss wähle ich?
Für die optimale Größe des gemieteten Reisemobils sollten Sie die Anzahl der zur Verfügung stehenden Schlafplätze beachten. Hierzu vermitteln die Grundrisse in der Tag- und Nachtansicht einen guten Eindruck. Für eine komfortable Bewegungsfreiheit ist es generell empfehlenswert, sich für eine größere Kategorie zu entscheiden. Über die Fahrzeuglänge entscheidet vor allem auch die Anordnung der Betten: Doppel- und Einzelbetten in Längsrichtung bieten eine hohe Wohnqualität und viel Raum, schlagen aber mit einem Mehr an Zentimetern zu Buche. Alle Betten in Querrichtung oder Hubbetten sparen demgegenüber Platz und reduzieren die Fahrzeuglänge entsprechend. Alkovenfahrzeuge versprechen häufig die größte Anzahl an Betten und sind vor allem für Familien mit Kindern eine Option. Wer eine Schiffsüberfahrt plant, tut gut daran, sich im Vorfeld über die Kosten zu informieren, denn hier zählt in der Regel jeder Meter Fahrzeuglänge.
Welche Kosten muss ich einplanen?
Generell gilt: Wer sich rechtzeitig um die Anmietung eines Reisemobils kümmert, hat nicht nur die bestmögliche Auswahl, sondern kann sich gegebenenfalls auch attraktive Frühbucherrabatte sichern. Außerhalb der Ferientermine finden Sie zudem günstigere Mietpreise, womit zusätzlich gespart werden kann. Neben der Mietpreisberechnung pro Nacht fällt eine Servicepauschale für die Bereitstellung des Fahrzeuges an, die die technische Einweisung, die Ausstattung mit einer Gasflasche und Toilettenflüssigkeiten sowie die Fahrzeugaußenreinigung nach Rückgabe beinhaltet. Eine Vollkaskoversicherung ist im Mietpreis enthalten, deren Selbstbeteiligung der Höhe einer zu hinterlegenden Kaution entspricht, die im Schadensfall verrechnet wird. Über den Abschluss einer Zusatzversicherung können diese Kosten aber zusätzlich begrenzt werden. Übergaben und Rücknahmen an Samstagen werden mit einem Servicezuschlag berechnet.